Hintergrund seien Kommentare, die von Lesern des "Aviation Herald" unterhalb der Meldung geposted worden seien. Ryanair sieht dadurch seinen "guten Ruf" gefährdet und forderte den "Aviation Herald" auf, diese Kommentare umgehend zu entfernen, anderenfalls werde man rechtliche Schritte einleiten.
Nach Rücksprache mit seiner rechtsfreundlichen Vertretung hat sich der Betreiber von "Aviation Herald" entschlossen, die betreffenden Beiträge vorübergehend offline zu nehmen, bis sein Anwalt diese einer eingehenden Prüfung unterzogen habe.
Trotz dieses "Einschüchterungsversuches" werde der "Aviation Herald" weiterhin seiner Arbeit nachgehen und über Vorfälle in der Zivilluftfahrt berichten.
Austrian Wings wertet die bisher bekannte Vorgehensweise von Ryanair gegenüber dem "Aviation Herald" in dieser gesamten Causa als nicht akzeptablen Versuch, die Presse- und Meinungsfreiheit einzuschränken sowie unliebsame Berichterstattung zu beeinflussen, respektive zu unterbinden.
(red)