Die Zahl der von Lufthansa und Germanwings beförderten Fluggäste sank entsprechend im Vergleich zum Vorjahr im April um 2,7 Prozent auf insgesamt 6,1 Millionen Fluggäste. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge der beiden Airlines lag um 1,1 Prozentpunkte höher, nämlich bei 78,1 Prozent. Die angebotene Kapazität, das heißt die zum Verkauf angebotenen Sitzkilometer, von Lufthansa und Germanwings sank im April um 3,5 Prozent, der Absatz um 2,1 Prozent. Der Rückgang bei Angebot und Absatz war weitestgehend streikbedingt. Mit Swiss flogen im April 1,5 Millionen Fluggäste, 3,0 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Sitzladefaktor betrug 84,4 Prozent (-0,1 Prozentpunkte). Austrian Airlines beförderte 1,0 Millionen Fluggäste, 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge stieg bei Austrian Airlines um 4,3 Prozentpunkte auf 80,7 Prozent.
Die Verkehrsleistung von Lufthansa Cargo war ebenfalls durch den Streik beeinträchtigt. Die Gesellschaft beförderte im April 122.000 Tonnen Fracht und Post, ein Minus von 11,3 Prozent. Das Angebot verringerte sich im Vorjahresvergleich um 9,1 Prozent, der Absatz sank um 10,6 Prozent. Die Auslastung sank bei Lufthansa Cargo entsprechend auf 68,3 Prozent (-1,2 Prozentpunkte). Insgesamt transportierte der Konzern 143.000 Tonnen Fracht und Post (-9,7 Prozent). Das Angebot (gemessen in Fracht-Tonnenkilometern) sank um 7,8 Prozent, der Absatz um 8,1 Prozent. Der Fracht-Nutzladefaktor lag entsprechend höher bei 68,3 Prozent (-0,2 Prozentpunkte).
(red / Lufthansa / Titelbild: Symbolbild Lufthansa - Foto: Austrian Wings Media Crew)