Gemeinsam statt einsam, lautet die Devise für die kommenden vier Jahre, wird darin weiters betont. Die FSG der Arbeiter sei an einer Zusammenarbeit für die Mitarbeiter nicht interessiert, und bleibe weiterhin eigenständig.
Die UAV kritisiert dies und verweist darauf, dass man sich etwa die Kollegen des AUA-Bodenpersonals auf eine gemeinsame Betriebsrats-Liste geinigt hätten.
Das Verhältnis zwischen Arbeitern und Angestellten im Flughafen-Betriebsrat sei noch nie so gut wie jetzt gewesen. Auch die gemeinsamen KV Verhandlungen seien nicht nur erfolgreich gewesen, es konnte sogar das Ergebnis der Metaller übertroffen werden, unterstreicht die UAV.
Das Hauptaugenmerk in der kommenden Periode wolle man auf die Senkung der Arbeitslast legen, denn diese sei "schon fast unerträglich". Der Druck im Airlinergeschäft habe oft schwere Folgen bis in die letzten Reihen.
Ein UAV-Sprecher gegenüber Austrian Wings: "Alle Projekte wurden bisher umgesetzt, Essensversorgung im Sicherheitsbereich, Getränkeversorgung, bei der Feuerwehr Anerkennung der Berufsgruppe, etc ..." Aktuell arbeite man daran, für die Feuerwehrmänner einen 24-Stunden-Dienstplan umzusetzen.
(red / UAV / Titelbild: Ein Gepäcklader bei der Arbeit, Symbolbild - Foto: Austrian Wings Media Crew)